
WHAT DO TRANSLATING, INTERPRETING AND INTERCULTURAL COMMUNICATION HAVE IN COMMON WITH RIDING A BICYCLE?
Translating, interpreting and intercultural communication are like riding a bicycle. To keep your balance, you have to keep moving. (inspired by A. Einstein)
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Aleksandra Kuhn
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In meiner Arbeit als Dolmetscherin für Polnisch erlebe ich viele spannende, schöne, aber auch herausfordernde Momente in vielen verschiedenen Branchen und Situationen. Jeder Dolmetscheinsatz ist auf seine Art und Weise einzigartig. Doch es gibt Dolmetscheinsätze, die ganz, ganz besonders sind, und das ist für mich immer, wenn ich während der Feierlichkeiten anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg dolmetsche. Während des offiziellen und bewegenden (und in 7 Sprachen simultan gedolmetschten) Gedenkakts auf dem ehemaligen Appellplatz des am 23. April 1945 durch die amerikanische Armee befreiten Konzentrationslagers Flossenbürg kommen Überlebende, Angehörige der ehemaligen Häftlinge, Jugendliche und Politiker zur Sprache. Anschließend werden Kränze am Platz der Nationen in der Gedenkstätte niederlegt. Dieses Jahr nahmen an den Feierlichkeiten nach Angaben der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg „600 Gäste aus 20 Ländern, darunter 14 ehemalige Häftlinge, 140 Angehörige und 40 Teilnehmer der internationalen Jugendbegegnung“ teil. Rund um die Feierlichen finden immer zahlreiche Zeitzeugengespräche und bewegende Begegnungen statt. Dieses Jahr durfte ich wieder Prof. Leszek Żukowski, einen polnischen Überlebenden des KZ Flossenbürg, als Dolmetscherin während seines Gesprächs mit den Schülern und Schülerinnen der Lobkowitz-Realschule in Neustadt a.d.Waldnaab begleiten. Ich freue mich sehr und bin dankbar, dass ich als Dolmetscherin für Polnisch auch zum 73. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg meinen kleinen Beitrag leisten konnte. Es ist mir immer eine große Ehre, während dieser ganz besonderen Tage im April zu dolmetschen. Die vielen Begegnungen an solchen Tagen machen mir persönlich Mut und Hoffnung, dass die berühmten Worte von Max Mannheimer nicht vergessen werden: „Ihr seid nicht schuld an dem, was war, aber verantwortlich dafür, dass es nicht mehr geschieht.“
Read more Feiertage müssen nicht unbedingt nur Erholung und Muße sein. Das erzkonservative polnische Osterfest (polnisch: Wielkanoc) ist davon weit entfernt. Die goldenen Regeln für gelungene und echte polnische Ostern werden von Generation zu Generation weitergegeben und setzten vor allem polnische Mütter unter Druck. Die jüngste Generation scheint sich allerdings von diesem straffen Osterprogramm konsequent zu befreien (dazu gibt es z.B. unzählige Aktionen bei Facebook nach dem Motto „Ich putze keine Fenster vor Ostern!“). Hier die obligatorischen Bestandteile von traditionellen Ostern in Polen - entsprechend überspitzt. 1. Putzen, putzen und nochmal putzen Bereits viele Wochen vor Ostern wird geputzt, was das Zeug hält. Egal ob Keller, Dachboden oder Fenster – alles muss glänzen und supersauber sein. Man ist danach zwar fix und fertig, aber darf stolz, den „absolut notwendigen“ Ostervorbereitungen nachgekommen zu sein. 2. Zu Hause ist es am besten Das Osterfest feiert man traditionell zu Hause mit Familie und Verwandtschaft. Über die Osterfeiertage einen Urlaub in einem warmen Land am Strand unter den Palmen zu verbringen, zählt sozusagen nicht als echte Ostern. 3. Viel Essen muss sein Es wird bis zum letzten Moment viel gekocht und gebacken, obwohl klar ist, dass niemand diese Essensmengen bewältigen kann, selbst wenn unerwartet die ganze Verwandtschaft zu Besuch kommen würde. Da am Karfreitag traditionell nicht nur vom Fleisch gefastet wird, sondern auch strenges Fasten eingehalten werden soll (d.h. nur eine sättigende Mahlzeit), wird das Kochen und Backen mit den ganzen dazugehörenden Düften zu einer richtigen Qual. 4. Jeden Tag Kirche Tägliche Kirchenbesuche von Gründonnerstag bis Ostermontag sind ein sehr wichtiger Bestandteil polnischer Ostern. Am Karsamstag sogar zweimal, denn zusätzlich zum Abendgottesdienst werden tagsüber Körbchen mit Speisen (Ostereier (polnisch: pisanki), Brot, Wurst, Osterkuchen, Salz und Meerrettich) in den Kirchen gesegnet. 5. Der nasse Ostermontag Am Ostermontag, der in Polen unter dem polnischen Brauch Śmigus-Dyngus, auch lany poniedziałek (begossener Montag) steht, muss man richtig nass werden. Auch wenn man beispielsweise gerade zu einem Besuch unterwegs ist, und keine Lust hat, bei seinen Gastgebern nass anzukommen, muss man sich über seine nasse Kleidung eigentlich freuen. Wenn gewissenhaft und richtig traditionell umgesetzt, kann das polnische Osterfest ziemlich strapaziös sein und mit besinnlichem und entspanntem Feiern relativ wenig zu tun haben. Vielleicht deswegen wünscht man sich in Polen oft „Spokojnych Świąt Wielkanocnych“ (Ruhige Ostern). 🙂
Read more Es kann ziemlich unangenehm sein, wenn man in Polen dringend auf die Toilette muss und es schon fast geschafft hat, aber dann plötzlich auf dem letzten Meter vor einem großen Rätsel steht: Kreis oder Dreieck? Welches Symbol auf der Toilettentür steht für Damen und welches für Herren? Jetzt wird das Rätsel gelöst. Kreis = Frau Dreieck = Mann Niemand weiß so richtig, woher diese mysteriöse Symbolik kommt. Man kann darüber nur spekulieren und versuchen, sich eine Eselsbrücke zu bilden. Am besten lässt man sich hier von den Polen selbst inspirieren, denn mit der richtigen Antwort auf die polnische Toilettenfrage wird man als Pole auch nicht schon geboren. Kreis → weibliche Rundungen, Brust, Vollkommenheit 😉 Dreieck → breite Schultern, Form der männlichen Genitalien, Pyramide als Symbol der Größe und Macht 😉 Zum Schluss ein Trost für alle, die klare Verhältnisse bevorzugen: Um den Rätsel mit dem Kreis und dem Dreieck ausländischen Besuchern (aber auch den eigenen Landsleuten) zu ersparen, werden auf polnischen Toilettentüren immer häufiger internationale Piktogramme verwendet.
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